Es fängt frei an mit Regie und Kamera

Kurz nach beginn der Freiberuflichkeit nahm ich die schöne Gelegenheit wahr, die Illustratorin und Malerin Claudia Arend mit der Videokamera auf die Illustrative nach Zürich begleiten zu dürfen. Ziel war, dieses noch junge und anspruchsvolle Format einer messeähnlichen Zusammenkunft von Künstlern aus aller Welt mit einem kleinen spontanen Filmprojekt würdig und augenzwinkernd für all diejenigen ins bewegte Bild zu setzen, die die Gunst der Stunde versäumt hatten, nach Zürich zu kommen und sich von einem Oevre der besonderen Art für ein paar Tage überraschen zu lassen:

Davor hatte gerade MY WAY Premiere:

Mit Ende meiner langen Arbeitsphase als Schauspieler in Festengagements an diversen Stadttheatern, begann ich wieder mit Regiearbeit, die ich vorher lange zurückstellte und gründete mit KollegInnen zusammen theaterfreispiel, eine Assoziation spielender, singender und musizierender Bühnenkünstler, die nicht nach Massgabe ihrer Einordnung als Profi oder Amateur etc. zusammenfanden, sondern Lust und Zeit hatten, auf Grundlage eigener Ideen oder zugreifend auf vorhandenes Material an schönen Orten Leute mit, tja was…, Theater zu unterhalten oder und nachdenklich zu machen. Um die Gründungmitglieder Angelika Hart, Andreas Rüdenauer, Simone von Racknitz und mich gesellten sich binnen weniger Wochen viele weitere Kunstschaffende. Seither wird die kleine Bühne im Kaffeehaus Hagen in Heilbronn regelmässig Donnerstags bespielt:

2008 im Oktober hatte “ MY WAY, The True Story of Frank Sinatra and Ava Gardner“mit A. Rüdenauer als Frank und Simone v.R. als Ava in der Inszenierung von Felix Würgler im Kaffeehaus Premiere und gab damit den gefeierten Startschuss für eine Reihe weiterer Produktionen, mal feierlich, mal ernst, albern oder einfach schwer einzuordnen, die seither das Kulturleben in Heilbronn um eine muntere Facette ergänzen. Wer als Künstler Kontakt zu der jeweils aktiven KünstlerInnengruppe sucht, kann an theaterfreispiel@web.de schreiben.

 

 

 

Die ersten Gedanken beim Weg in den blog

kommtmanohnewortenichtvorwärts……abermitihnenauchnichtweiter? oder auch Rückwärts babeln
1988, als ich anfing mit Theater als Beruf hatte ein junger Mitarbeiter im CERN/Genf seinem Chef gerade einen 17seitigen Entwurf über die Möglichkeiten einer computergestützten internationalen Kommunikationsplattform vorgelegt. Mit dem Kommentar „vage aber aufregend“ versehen war das INTERNET erfunden, eigentlich nur aus Frust eines Informatikers darüber, dass die Wissenschaftler aus aller Welt alle mit ihren eigenen Speicher-und Rechenmaschinen, ihren eigenen Sprachen und Formatierungen zu den Symposien anrückten, ohne jede Kompatibilität. HTML, eine Sprache für alle, setzte eine nicht vorhersehbare Bewegung in Gang…dass uns nicht viel übrig bleibt als uns sachte auf unserem Blog niederzulassen, denn wir sind mittendrin im Getwitter. Es gibt wohl kaum mehr einen Weg raus, höchstens hindurch. H eute T extet M an L eichtfertiger. Ein Fortschritt ist auch immer ein Schritt von etwas weg. Zu einem neuen Turm?

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